Die Rückführungspraxis

Annette Händle Heilpraktikerin f. Psychotherapie

Get Adobe Flash player

Unsere Fachbereiche

Glossar

 
   Fachbegriffe erklärt.


Alpha-Wellen

Alpha-Wellen weisen eine Frequenz von 8 bis 13 Hz auf. Sie treten vermehrt bei leichten Entspannungsphasen auf. Alpha-Wellen sind deshalb auch bei einem hypnotischen Zustand vorhanden. Es ist eine erhöhte Erinnerungs- und Lernfähigkeit vorhanden.


Angststörung

Angststörungen sind psychische Störungen. Die Furcht vor einem Objekt oder einer Situation stehen im Vordergrund. Sollte es ein gefürchtetes Objekt oder eine gefürchtete Situation geben, so spricht man von einer Phobie. Den Phobien schreibt man zu, dass die Betroffenen Ängste vor Dingen haben, vor denen normalerweise Gesunde keine Angst haben und die auch nicht als gefährlich gelten. Die Patienten erkennen zeitweise selbst, dass ihre Angst unbegründet oder überzogen ist.

 
Weiterführende psychische Störungen können entstehen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden.

Das könnten z.B. sein:

  • Depressionen, Substanzabhängigkeiten wie Alkohol und Tranquilizer.
  • Tranquilizer sind: Diazepam z.B. (Valium®)
  • Midazolam (Dormicum®)
  • Tavor (wirkt anxiolytisch = medikamentöse Verminderung von Angstzuständen)

Symptomatiken

Nicht immer steht das bewusste Erleben von Angststörungen im Vordergrund. Eine Vielzahl körperlicher Symptome können auftreten wie z.B:

  • Vegetative Symptome
  • erhöhte Herzfrequenz, Herzklopfen, Schweißausbruch,
  • feiner oder grober Tremor (Zittern der Hände), Mundtrockenheit.
  • Symptome im Brustbereich und Bauchraum
  • Übelkeit, Magenmissempfindungen, Beklemmungsgefühl, Atembeschwerden, Brustschmerzen.
  • Psychische Symptome
  • Schwindelgefühl, Benommenheit und Schwächegefühl, Unsicherheit, Angst vor Kontrollverlust, Todesangst oder Angst zu sterben.

Allgemeine Symptome

  • Gefühlsstörungen, Kälteschauer- bzw. gefühl, Hitzegefühl, Kribbelgefühl.
  • Psychosoziale Beeinträchtigung
  • Die „Angst vor der Angst".
  • Ausstieg aus dem Berufsleben.
  • Soziale Isolierung oftmals mit Rückzug verbunden.
  • Vermeidungsverhalten (grundsätzliches Vermeiden bestimmter Situationen oder Handlungen).
  • Die Definition der pathologischen Angst
  • Die eigenen Reaktionen und die erlebte Angst sind nicht der Situation angemessen.
  • Die erlebte Angst und die damit verbundenen Reaktionen überdauern die Situation (chronisch).
  • Dem Betroffenen ist es nicht möglich die Angst zu reduzieren, zu erklären oder zu händeln.
  • Die Lebensqualität des Betroffenen wird durch die Angstzustände massiv beschnitten.
  • Phobische Störungen
  • Agoraphobie (Platzangst)

Im Volksmund ist die Agoraphobie als Platzangst bekannt. Sie beinhaltet eine Gruppe von Phobien mit Furcht vor oder Vermeidung von:

  • Menschenaufläufen bzw. Menschenmengen
  • Öffentlichen Plätzen
  • Alleine mit Bahn, Flugzeug oder Bus zu reisen (weite Reisen von zu Hause weg)
  • Das Haus zu verlassen
  • Geschäfte zu betreten

Die Platzangst ist mit oder ohne Panikstörung möglich. Nach Selbstauskunft ist der erste Anfall bei 80% der Betroffenen an einem Ort.

 

Soziale Phobie

Die Störung zentriert sich um die Furcht vor prüfenden Beobachtung durch andere Menschen, in alltäglichen Situationen wie Essen in der Öffentlichkeit oder Treffen mit dem anderen Geschlecht. Es äußert sich mit Furcht oder Vermeidung von:

  • Im Zentrum oder Mittelpunkt von Menschen zu stehen
  • Furcht, sich beschämend oder vielleicht peinlich zu verhalten

Symptome:

Harndrang, Erröten, Zittern, Übelkeit, Vermeidung von Blickkontakt, Herzklopfen

 

Spezifische Phobie

Die spezifische Phobie bezieht sich auf das Vorhandensein der Angst vor einer bestimmten Situation oder dem gleichen Objekt.

Dies können z.B. sein:

  • Tierphobien – Angst vor Spinnen, Mäusen, Insekten
  • Anblick – von Blut, Spritzen und Verletzungen
  • Natur-Phobien – Donner, Meer, Wasser, Wald, Vulkane
  • Situationsbezogen - Flugangst, Höhenangst, Tunnel, Aufzüge, Dunkelheit
  • Prüfungsängste
  • Schulphobien
  • Klaustrophobie (Angst vor geschlossenen Räumen)
  • u.v.m.

 

Andere Angststörung (Panikstörung)

Eine Panikstörung ist eine wiederkehrende spontan auftretende und nicht auf eine bestimmte Situation oder bestimmtes Objekt bezogene Panikattacke. Sie beginnt ohne Vorwarnung also nicht schleichend. Innerhalb weniger Minuten erreicht sie den Höhepunkt und hält ca. 10 – 30 Minuten an. Sie ist mit intensiven vegetativen Symptomen verbunden, wie z.B.:

  • Herzklopfen, Brustschmerz, Erstickungsgefühle, Schwindel, Entfremdungsgefühle, die
  • Furcht zu sterben, Furcht vor Kontrollverlust, Angst wahnsinnig zu werden, Angst vor der Angst.

 

Generalisierte Angststörung

Sie ist eine nicht definierbare Angst mit erhöhter Spannung und vegetativer Erregbarkeit. Meist tritt diese bei alltäglichen Gegebenheiten und Problemen auf mit unrealistischen Befürchtungen und übertriebenen Sorgen. Die generalisierte Angststörung ist eine lang anhaltende Angst und besteht mehr als sechs Monate. Sie wird von psychischen und körperlichen Symptomen begleitet wie z.B.:

  • Sorge über zukünftiges (Un)glück, Nervosität, Konzentrationsstörungen, körperliche Unruhe, Spannungskopfschmerzen, Unfähigkeit sich zu entspannen, Zittern, Benommenheit, Schwitzen, Oberbauchbeschwerden, Schwindelgefühle, Mundtrockenheit, starkes Herzklopfen, u.v.m.

 

Angst und Depressionen gemischt

Angst und Depression sind gleichzeitig vorhanden in leichter oder mittlerer Ausprägung ohne Vorherrschen des einen oder anderen. Begleitet werden die Beschwerden zumindest vorübergehend von vegetativen Symptomen. Die Symptome erfüllen jedoch nicht die Kriterien einer Angststörung oder einer depressiven Episode.


Anpassungsstörung

Die Anpassungsstörung tritt als Leidenszustand mit emotionaler Beinträchtigung nach einer entscheidenden Lebensveränderung (Verlust enger Bezugspersonen, Tod, Scheidung, Emigration oder Umzug), nach einem belastenden Lebensereignis oder auch nach schwerer körperlicher Erkrankung auf.

Symptome:

  • Angst
  • Besorgnis
  • Depressive Stimmung
  • Überforderungsgefühle
  • Einschränkung in der Bewältigung des Alltags

Asthma Bronchiale

Das Asthma Bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit. Bei entsprechend veranlagten Personen führt die Entzündung zu anfallsweiser Luftnot. Charakteristisch ist das Fehlen von Symptomen im beschwerdefreien Intervall.


Belastungsstörung

Bei dieser Gruppe von Störungen handelt es sich um klinisch unterschiedliche Erscheinungsbilder, die als Gemeinsamkeit psychosoziale Belastungsfaktoren als Auslöser haben. Unter den Belastungsfaktoren versteht man belastende Lebensereignisse.

 

Posttraumatische Belastungsstörung (nach einem Trauma)

Die posttraumatische Belastungsstörung entsteht verzögert meist innerhalb eines halben Jahres nach einem belastenden Ereignis, nach einer außergewöhnlichen Bedrohung oder einer Katastrophe, die bei den meisten Menschen eine schwere Verzweiflung auslösen würde. Typisches Merkmal ist das wiederholte Erleben des Traumas in immer wiederkehrenden Träumen, Albträumen und Erinnerungen.

Symptome:

  • Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen
  • Andauerndes Gefühl von Betäubtheit und emotionaler Stumpfheit
  • Teilnahmslosigkeit gegenüber der Umgebung
  • Anhedonie (emotional schwingungsunfähig)
  • Vermeidung von Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen können
  • Vigilanzsteigerung (Überwachsamkeit)
  • Schlaflosigkeit
  • Übermäßige Schreckhaftigkeit
  • Evtl. Angst

Bipolare affektive Störung

Ist eine meist endogen bedingte Störung mit einem Wechsel zwischen manischer Stimmungsgehobenheit und Phasen tiefer depressiver Verzweiflung, wobei der Wechsel zwischen depressiver und manischer Symptomatik rasch eintreten kann. Typischerweise liegen zwischen den einzelnen Episoden störungsfreie Intervalle.

Der Verlauf bipolarer Störungen ist in der Regel schwerer als bei unipolaren Depressionen. Meist treten mehrere Episoden auf. Die Erkrankung beginnt häufiger mit einer Manie als mit einer depressiven Episode. Doch sind die Betroffenen insgesamt längere Zeit depressiv als manisch.

Einen schnellen Wechsel zwischen den beiden Phasen ( mehr als vier mal im Jahr) bezeichnet man als "Rapid cycling"


Burnout Syndrom

Ein Burnout Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen") ist ein Zustand extremer emotionaler Erschöpfung mit stark reduzierter Leistungsfähigkeit. Die Entwicklungslinie beginnt mit idealistischer Begeisterung und setzt sich über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung fort.

Burnout kann nahezu alle sozialen Gruppen treffen, von Schülern über Forscher bis hin zu Arbeitslosen und Rentnern.


Symptome:

  • Erschöpfung
  • Hyperaktivität
  • Drehschwindel
  • Schlafstärungen
  • Übermäßiges Essem
  • Pausenloses Arbeiten
  • Chronische Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Partnervernachlässigung
  • Eigene Bedürfnisse übergehen
  • Vermehrtes Engagement für bestimmte Ziele
  • Der Beruf wird zum hauptsächlichen Lebensinhalt
  • Beschränkung sozialer Kontakte auf einen Bereich
  • Verzicht auf Erholungs- oder Entspannungsphasen
  • Das Gefühl von Unentbehrlichkeit und Vollkommenheit
  • Ablenkung durch Trost in Alkohol, Tabak, Internet- und Computeraktivität

Colitis Ulcerosa (entzündliche Darmerkrankung)

Die Colitis Ulcerosa gehört zur Gruppe der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Klinisch stehen wiederkehrende Diarrhoen (Durchfälle), Darmblutungen und Koliken im Vordergrund. Der Verlauf der Colitis Ulcerosa ist nicht vorhersehbar. Häufig ist der Beginn schleichend, es gibt aber auch akute Phasen und schwerste Verläufe.


Delta-Wellen

Delta-Wellen weisen eine Frequenz von 0,1 bis 4 Hz auf. Sie sind der Grund für eine meist traumlose Tiefschlafphase oder tiefe Trance


Depression

Nach dem heutigen Kenntnisstand der Medizin machen Depressionen den Hauptteil der sogenannten "affektiven Störungen" (Gemütserkrankungen) aus. Sie sind die häufigsten psychischen Krankheiten überhaupt. Depressionen zeichnen sich nicht nur durch besondere Schwere und Dauer von Niedergeschlagenheit und Trauer aus, sondern sind auch qualitativ anders als die "normale" Traurigkeit. Sie verändern den Menschen und können oft von ihm alleine nicht bewältigt werden. Typisch ist das Missverhältnis zwischen der Traurigkeit und dem vermeindlichen oder echten Auslöser.

Der  ICD-10 unterscheidet grob zwischen:

  • einzelner depressiver Episode und
  • rezidivierender (wiederkehrender) depressiver Störung

und nach unterschiedlichem Schweregrad:

  • Leichte depressive Episode
  • Mittelgradige depressive Episode
  • Schwere depressive Episode

 

Die eigendliche Diagnosestellung der Depression erfolgt über die typischen und zusätzlichen Symptome. Jedoch müssen weder die typischen noch die zusätzlichen Symptome für die Diagnosestellung einer depressiven Episode nach ICD-10 vollständig erfüllt sein. Man geht aber davon aus, dass mit steigeder Zahl der erfüllen Kriterien die Diagnose sicherer wird und der Schweregrad der Erkrankung höher ist.

 

Symptome:

   a) Typische Symptome

  • depressive Stimmung
  • Verlust von Interesse und Freude
  • erhöhte Ermüdbarkeit

   b) Zusätzliche häufige Symptome

  • Defizite in Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Reduktion von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit
  • negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
  • Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen
  • Schlafstörungen
  • verminderter Appetit

 

Leichte und mittlschwere Dpressionen könnn mit einem sogenannten "somatischen Syndrom" einhergehen. Bei einer schweren Depression geht man generell davon aus, dass ein solches zusätzliches Syndrom besteht. Nach ICD-10 mit folgenden Symptomen:

  • Interessenverlust oder Verlust der Freude an normalerweise angenehmen Aktivitäten
  • Frühmorgendliches Erwachen (zwei oder mehr Stunden vor der gewohnten Zeit)
  • Morgentief
  • Mangelnde Fähigkeit, auf freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren
  • psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit (Unruhe, Nervosität, Bewegungsdrang)
  • Deutlicher Appetitverlust
  • Gewichtsverlust, häufig mehr als 5% des Körpergewichts im vergangenen Monat
  • Deutlicher Libidoverlust

 
Symptome einer Depression bei Kindern:

  • Psychosomatische Störungen, wie Kopf- und Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen
  • Introvertiertes oder aggressives Verhalten
  • Exzessives Daumenlutschen
  • Wenig motorische Aktivität
  • Gestörtes Essverhalten
  • Ausdruckloses Gesicht
  • Konzentrationsmangel
  • Apathisches Verhalten
  • Schulleistungsstörung
  • Mangelnde Kreativität
  • Gewichtsabnahme
  • Gewichtszunahme
  • Schlafstörung
  • Spielunlust
  • Gereiztheit
  • Traurigkeit
  • Albträume
  • Ängste

Dissoziative Störung (Hysterie)

Hierbei handelt es sich um Störungen, bei denen es zu neurologischen Ausfällen kommt, ohne dass eine organische Ursache nachweisbar ist und vor deren Entstehung ein psychischer Konflikt vorausgeht. Es kommt dabei zu einer teilweisen oder vollständigen Abspaltung von seelischen und körperlichen Funktionen (Dissoziation), d.h. es kommt zum Verlust der normalen Integration von Identität, Empfindungen, Erinnerungen und Bewegungskontrolle. Im Zentrum steht meist eine „pseudoneurologische Symptomatik" (z.B. Bewegungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Amnesie). Der psychische Konflikt wird in den Körper umgesetzt (Konversion), so dass der seelische Konflikt im Körper zum Ausdruck kommt und die Psyche zugleich eine Entlastung der Anspannung erlebt. Dabei spricht man von einem Symbolcharakter.

Symptome:

  • Lähmungen
  • Zittern und Schütteln
  • Ataxie (Störung der Koordination)
  • Astasie (völlige Unfähigkeit zu stehen)
  • Abasie (Unfähigkeit zu gehen)
  • Krampfanfälle
  • Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen (Taubheit der Haut, Tunnelsehen etc.)

Symbolcharakter z.B.:

  • Eine Lähmung der Beine zeigt an, dass jemand im Leben nicht mehr weitergehen möchte.
  • Eine Schluckstörung zeigt an, dass er etwas nicht mehr hinnehmen möchte.
  • Eine Sehstörung zeigt an, dass er etwas nicht mehr sehen möchte.

Elektrokonvulsionstherapie (EKT) / Elektrokrampftherapie

Ein besonderes Martyrium für den Patienten ist die Elektrokonvulsionstherapie (EKT). Menschen mit starken Depressionen, Ängsten und Phobien können einer Elektrokonvulsionstherapie (EKT) unterzogen werden. Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) wurde früher als Elektrokrampftherapie (Elektroschock) bezeichnet. Die EKT wird zur Therapie schwerer psychischer Erkrankungen angewendet, bei Ptienten, bei denen Medikamente (Psychopharmaka) nicht wirken. Das Behandlungsprinzip beruht darauf, dass in Kurznarkose und der dann bestehenden Muskelentspannung (Muskelrelaxation) durch Elektroschock ein „therapeutischer Krampfanfall" im Gehirn ausgelöst wird. Der Strom wird mittels Elektroden ins Gehirn des Patienten geleitet. Ärzte glauben, dass sich damit ein „Reset" im Gehirn durchführen lässt. Während der Behandlung muss der Patient anästhesiologisch überwacht werden, da ansonsten durch anhaltende krampfartige Zustände der Tod eintreten kann.

 
Diese Behandlungsmethode entspricht etwa dem, als würde man den Mikroprozessor eines PC´s oder Smartphones einem Elektroschock aussetzen. Das Innenleben eines Mikroprozessors ist durchaus mit einem Gehirn vergleichbar. Es sind viele kleine Schaltungen und Vernetzungen vorhanden, analog gleich, wie im Gehirn. Eines ist zumindest sicher: Eine derartige Behandlung hinterlässt meistens nachhaltige Schädigungen.

 
Die Nebenwirkungen einer Elektrokonvulsionstherapie (EKT) sind:

starke Kopfschmerzen, Übelkeit und meistens einen teilweise bis ganz andauernden Gedächtnisverlust. Dass diese Behandlungsmethode auch einen tödlichen Ausgang haben kann wird verharmlost und dabei auf vorhandene Statistiken verwiesen. Die Symptome die beim Patienten vor der Elektrokrampftherapiebehandlung vorhanden waren, bestanden nach der Behandlung immer noch. Bei nachgewiesenen abgeschwächten Sypmtomen waren bereits Hirnschäden eingetreten. Zu dieser Schädigung kamen dann noch die Nebenwirkungen der Behandlung hinzu.


Essstörungen

Unter dem Begriff Essstörung werden verschiedene Formen von gestörtem Essverhalten zusammengefasst. Diese sind häufig eine deutliche Verneinung der Lebenssituation und die Annahme durch viel bis gar nichts essen Veränderungen bewirken zu können. Der Suchtcharakter dieser Erkrankung macht es oftmals so schwer diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

 

 

Anorexia nervosa (Magersucht)

Die Anorexia nervosa ist eine psychogene Essstörung mit verzerrter Einstellung zur Nahrungsaufnahme, Angst vor Übergewicht, gestörter Körperwahrnehmung und Krankheitsverleugnung. Dies betrifft vor allem Mädchen und junge Frauen, extrem selten Jungen und Männer. Die jungen weiblichen Betroffenen leiden an einer Körperschemastörung d.h. sie nehmen sich trotz eines bestehenden Untergewichts als zu „fett" wahr. Sie entwickeln eine panische Angst vor Gewichtszunahme und weigern sich, wieder normale Körperformen anzustreben. Die extreme Gewichtsabnahme wird auf verschiedenen Wegen erreicht wie zum Beispiel:

  • Gewichtsabnahme durch vermindertes Essen, wobei besonders Nahrungsmittel, die als „fett machend" angesehen werden, weggelassen werden.
  • Gewichtsreduktion unterstützt durch Missbrauch von Appetitzüglern, Verwendung von Klistieren und Abführmitteln.
  • Exzessive sportliche Betätigung, selbst ausgelöstes Erbrechen. Die Gedanken der Betroffenen kreisen ständig um das Thema Ernährung und Gewicht.

Weiterhin kommt hinzu, das die Betroffenen meist leiden unter:

  • Kälteempfindlichkeit
  • Trockener Haut
  • Schwindelgefühle und Ohnmachtsanfälle
  • Niedriger Körpertemperatur, da der Körper den Stoffwechsel herunterfährt
  • Lanugobehaarung (körperbedeckendes Flaumhaar)
  • Ödeme in Folge des Eiweißmangels
  • Herz- und Kreislaufstörungen
  • Haarausfall
  • Endokrine Störungen
  • Mangelentwicklung des Größenwachstums und der Geschlechtsorgane

Die Anorexia nervosa ist eine schwere Erkrankung. Die Sterblichkeitsrate in Folge Auszehrung (Kachexie), erheblicher Flüssigkeits- und Mineralverluste (Kreislaufinsuffizienz = Kreislaufunterfunktion, Hypokaliämie = Kaliummangel), erhöhter Infektanfälligkeit (z.B. Lungenentzündung = Pneumonie) und Suizid (Selbstmord) liegt zwischen 5 und 10 %.

Ein Teil der überlebenden Patienten leidet zeitlebens an chronischen Zuständen wie Osteoporose oder Niereninsuffizienz (Nierenunterfunktion).

 

Bulimia nervosa /Bulimie (Eß-Brechsucht)

Bulimie wird auch als sogenannter "Ochsenhunger" bezeichnet. Sie ist eine psychische Störung, die durch anfallsweise auftretende „Heißhungerattacken" also Verschlingen großer Mengen von Nahrungsmitteln und anschließendem Erbrechen gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zur Anorexia nervosa sind die betroffenen Personen jedoch normal- oder auch leicht übergewichtig. Überwiegend junge Frauen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren erkranken an dieser psychischen Störung.

Schönheitsideale und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper sowie die krankhafte Furcht dick zu werden sind oft auslösende Ursachen für diese Störung. Durch Übertragung werden Probleme über das Essen ausgelebt, meist verselbständigt sich die Bulimie und ist nicht mehr von den ursprünglichen Auslösern abhängig. Jedoch genügen oft schon die geringsten Anlässe, z.B. Kritik, um einen Anfall auszulösen. Die Nahrungszufuhr während eines Essanfalls kann auch als Möglichkeit verstanden werden, Triebimpulsen folgen zu dürfen. Dadurch wird die äußere Angepasstheit durchbrochen. Weiterhin wird bei vielen Betroffenen rückblickend festgestellt, dass unmittelbar vor Ausbruch der Erkrankung Krisen oder Konflikte bestanden haben.

 

Symptome

  • Während der Essanfälle verlieren Bulimiker die Kontrolle über sich selbst und über die Nahrungsmengen.
  • Essanfälle treten mehr oder weniger regelmäßig auf.
  • Gründe für anschließendes Erbrechen resultieren vor allem aus Angst vor Gewichtszunahme und Scham über den eigenen Kontrollverlust bzw. das eigene Versagen.
  • Die Betroffenen leiden meist unter einer gestörten Selbstwahrnehmung und /oder einer Körperschemastörung (Dysmorphophobie).
  • Wie auch die Magersüchtigen finden sie sich immer zu dick, sind jedoch häufig normalgewichtig.
  • Die Betroffenen wollen ihr Gewicht durch Erbrechen, Hungern, Diäten und exzessiven Sport oder den Missbrauch von Abführ- oder Brechmitteln kontrollieren.
  • Die Ursachen der Bulimie ähneln denen der Magersucht, häufig geht direkt eine anorektische Phase voraus oder wechselt sich mit Phasen der Magersucht ab.

Körperliche Folgen

  • Entzündungen der Speiseröhre
  • Bulimie kann akut lebensgefährlich werden
  • Die erhöhte Magensäure im Mund schädigt die Zähne
  • Die massive Störung des Elektrolyt-Haushaltes (Kalium-, Eisen-, sowie Calciummangel)
  • kann zu Herzrhythmusstörungen führen und somit lebensbedrohlich werden

Bulimiekranke versuchen meist ihre Krankheit zu verbergen. Dadurch wird sie oft erst mehrere Jahre, nachdem sie begonnen hat erkannt und behandelt. Eine frühzeitige Behandlung ist besonders wichtig, da die Aussichten auf vollständige Genesung mit jedem weiteren Jahr der Erkrankung sinken.

 

Binge Eating Disoder, BED (Esssucht)

Binge Eating ist eine Form der Essstörung, bei der es zu periodischen Heißhungeranfällen (Fressanfällen) mit Kontrollverlust über das Essverhalten kommt. Im Unterschied zur Bulimie wird das Gegessene nicht wieder erbrochen, so dass die Betroffenen längerfristig übergewichtig werden. Als eigenständige Diagnose im Rahmen der Essstörungen wurde der Begriff erstmals lt. Wikipedia 1992 vorgeschlagen. Als anerkannte Essstörung war Binge Eating lange Zeit umstritten, sie wird jedoch zunehmend von den Medizineren als behandlungsbedürftige Störung anerkannt. Die Behandlungskonzepte entsprechen denen der Bulimie.

Bei unkontrollierten Essattacken werden meist fettreiche, süße und hoch kalorische Lebensmittel gegessen.

 

Symptome

  • Mindestens zwei Essanfälle pro Woche über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten
  • Kontrollverlust und Verlust des Sättigungsgefühls während der Nahrungsaufnahme
  • Bei den Essattacken sehr hohe Kalorienzufuhr
  • Extrem hastiges Essverhalten ( schlingen)
  • Essen bis zu einem starken Völlegefühl
  • Der Essanfall wird nicht durch starken Hunger ausgelöst
  • Nach dem Essanfall treten Schuld- und Schamgefühle auf, teilweise bis zur Depression
  • Die Betroffenen leiden unter den Essanfällen

 

Körperliche Folgen

  • Bluthochdruckerkrankungen
  • Diabetes
  • Gallensteine
  • Gelenk- und Wirbelsäulenschäden
  • Leberschäden

Wie Bulimiker (Bulimie = Ess-Brechsucht) verschweigen Binge Eater (Bing Eating = Heißhungeranfälle) in der Regel anderen ihr gestörtes Essverhalten, auch Freunden und Familienangehörigen gegenüber. Von Binge Eating Disorder sind in Deutschland zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen betroffen. Ein Drittel davon sind Männer.

 

Latente Esssucht

Bei latenter Esssucht richtet der Betroffene seinen Alltag nur auf Diäten und Kalorienzählen aus. Die normalen Hungersignale des Körpers werden übergangen, was dann wiederum zu Essattacken führt, die von einer Diätphase aufgefangen werden sollen. Die Angst zuzunehmen veranlasst den Betroffenen sich in einen Kreislauf von Hunger, Essattacke und Diät zu begeben. Das gesunde Körpergefühl für Essbedürfnis und Sättigung geht zunehmend verloren. Die Lebensqualität wird stark eingeschränkt. Eine latente Esssucht begünstigt jedoch den Einstieg in andere Essstörungen wie z.B. Anorexia nervosa oder Bulimie.

 

Orthorexia nervosa

Orthorexia nervosa ist eine qualitative Essstörung, bei denen die Betroffenen eine ausgeprägte Fixierung auf die Auswahl von „gesunden" und der Vermeidung von „ungesunden" Essen haben.

Ob es sich dabei um eine Krankheit handelt, wird vielfach noch bestritten. Ausschlaggebend ist jedoch, zu welchem Leidensdruck dieses Verhalten führt. Es existiert noch kein anerkanntes System zur Diagnose der Orthorexie, dennoch gibt es folgende Kriterien als Anhaltspunkte:

  • Die Störung dauert über einen längeren Zeitraum
  • Ständiges Kreisen der Gedanken um das Essen
  • Negative Auswirkungen auf die Lebensqualität
  • Schuldgefühle, falls vom Ernährungsplan abgewichen wird
  • Gefühl der Überlegenheit, Missionierungseifer um andere von seiner Ernährungsform zu überzeugen

Bei dieser Form der qualitativen Essstörung fällt der Männeranteil auf, der höher ist als der Frauenanteil.


Gamma-Wellen

Gamma-Wellen weisen eine Frequenz von über 38 Hz bis 70 Hz auf. Sie können z.B. bei starker Konzentration aber auch bei Lernprozessen auftreten


Hohe Beta-Wellen

Mittlere Beta-Wellen weisen eine Frequenz von 21 bis 38 Hz auf. Hohe Beta Wellen können auch als Folge bzw. Auswirkung der Einnahme von Psychopharmaka vorkommen. Als weiterer Nebeneffekt kann weiterhin Angst, Stress, Hektik und eine Überaktivierung sowie eine sprunghafte und wirre Gedankenführung entstehen.


Hohe Theta-Wellen

Theta-Wellen weisen eine Frequenz von 6,5 bis 8 Hz auf. Sie treten bei tiefer Entspannung und Hypnose auf. Es können Effekte wie erhöhte Erinnerungs- und Lernfähigkeit (Hypermnesie) auftreten.


Hyperthyreose Schilddrüsenüberfunktion

Eine Hyperthyreose ist eine Erkrankung der Schilddrüse, bei der die Schilddrüse zu viele Hormone produziert, so dass im Organismus ein Überangebot entsteht. In Folge dessen kann es zu einer Vielzahl von Krankheitserscheinungen wie beschleunigten Herzschlag, Gewichtsverlust, Nervosität und Zittern kommen.


Karma / karmische Muster

Ein Karma entsteht durch die Handlung einer Tat während einer Inkarnation und ist eine kosmische Gesetzmäßigkeit. Die Seele eines Menschen kommt auf die Erde und verbindet sich mit einem menschlichen Körper um Erfahrungen zu sammeln und somit ihr Bewusstsein zu erweitern. In dem physischen menschlichen Körper ist es möglich, positive wie auch negative Dinge zu erfahren. Nur in der Dualität (menschlich ausgedrückt: Gut und Böse) ist eine Bewusstseinserweiterung möglich und sind generell ohne Wertung (kosmische Sichtweise). Das heißt, dass es auch keine Bestrafung (außer durch irdische Weltenrichter) gibt. 

Wenn also ein Mensch in einem vergangenen Leben z.B. einen Mord begangen hat, wird die Seele des Mörders sich in einer der nächsten Inkarnationen eine Rolle als Opfer aussuchen. Das heißt, dass sich aufgrund der kosmischen Gesetzmäßigkeit die Täter und die Opferrolle umkehrt. Somit entsteht für beide Parteien, Täter und Opfer die Möglichkeit jeweils die Rolle des Anderen zu erfahren. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass der Rollentausch nicht mit den gleichen Seelen erfolgen muss.

Das gleiche, gilt auch für viele andere Dinge die sich im Leben eines Menschen ereignen können. Es könnte auch die Erfahrung der Habgier, Machtgier, Geldgier usw. sein. Als Beispiel könnte man hier noch anführen, dass wenn eine Seele sich in einem Leben Geldgier ausgesucht hat, in einer der nächsten Leben als Bettler verbringt um die andere Seite kennen zu lernen.

Das Ziel der Seele ist es, in vielen Inkarnationen zu lernen, um mit jeder Inkarnationen bewusster zu werden. Auch wenn ein Rollentausch stattgefunden hat, heißt das nicht, dass die Energie der Handlung die dadurch entstand, nicht mehr wirksam ist. Aus diesem Grund drücken sich auch bestimmte Symptomatiken in unsere Leben hinein. Auf dem „Lernplaneten" Erde wirkt sich das Karma aus, sobald die Seele wieder in einen menschlichen Körper eintritt. Wir Menschen spüren die Auswirkungen der Energie auf unsere physischen Körper in Form von Krankheiten, Gebrechen oder anderen Lebens-Widrigkeiten. Dies nennt man dann auch karmische Muster.

In der Hypnosesitzung wird der Umstand der anhaftenden Energie aus den erlebten Ereignissen nochmals aufgegriffen und vollumfänglich aufgelöst. Dies gilt insbesondere für Ereignisse aus karmischen Mustern heraus. Nur wenn diese Energiemuster/Karmas vollständig aufgelöst werden, ist eine Befreiung des Menschen von der Symptomatik möglich.

 

In wenigen Ausnahmefällen ist eine Loslösung von einem Karma nicht möglich. Das ist dann der Fall wenn z.B. noch kein Rollentausch stattgefunden hat, aber auch hier gibt es Ausnahmen.


Manie

Ist eine affektive Sörung mit inadäquater gehobener Stimmung, Antriebssteigerung, Ideenflucht, Selbstüberschätzung, vermindertes Schlafbedürfnis und Denkstörungen. In der Regel Teil einer bipolaren affektiven Psychose ( manisch-depressive Erkrankung).

 

Manie von griech. mania bedeutet ursprünglich "außer sich sein", d.h. Entrückung Ekstase, Raserei. Im Altertum verstand man unter Manie und Melancholie keine gegensätzlichen Stimmungen wie heute, sondern eher verschiedene Aspekte auffälliger Gemütsverfassung.

Die ICD-10 klassifiziert die Manie als manische Episode und unterscheidet nach Schweregrad in:

  • Hypomanie (anhaltende, leichte Verlaufsform)
  • Manie ohne psychotische Symptome
  • Manie mit psychotischen Symptomen (z.B.Größen- oder Verfolgungswahn, Akustische Halluzinationen und beschleunigter Gedankengang)

Unipolare Verlaufsformen einer Manie sind sehr selten. Meist wechseln sich manische und depressive Phasen ab, man spricht dann von einer bipolaren affektiven Störung.

 

Symptome:

   Hauptsymptom

  • Gehobene, euphorische oder gereizte Stimmung

   Zusätzliche Symptome

  • Gesteigerte Aktivität oder motorische Ruhelosigkeit
  • Vermehrte Ablenkbarkeit und Sprunghaftigkeit
  • Ideenflucht (Gedankenrasen)
  • Gesteigerte Gesprächigkeit (Rededrang)
  • Verlust sozialer Hemmungen
  • Überhöhte Selbsteinschätzug bis hin zum Größenwahn
  • Vermindertes Risikobewusstsein
  • Gesteigerte Libido
  • Vermindertes Schlafbedürfnis

Mittlere Beta-Wellen

Mittlere Beta-Wellen weisen eine Frequenz von 15 bis 21 Hz auf. Als Nebeneffekt kann eine erhöhte nach außen gerichtete Wachsamkeit und Konzentration vorhanden sein. Das Gefühl des „hellwach seins" stellt sich ein. Mittlere Beta Wellen können auch als Folge bzw. Auswirkung der Einnahme von Psychopharmaka vorkommen. Als weiterer Nebeneffekt kann weiterhin Angst, Stress, Hektik und eine Überaktivierung sowie eine sprunghafte Gedankenführung (wirre Gedanken) entstehen.


Neurodermitis (Hauterkrankung)

Die Hauptsymptome sind rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut in Verbindung mit starkem Juckreiz. Die Erkrankung verläuft schubweise und hat ein individuelles vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild. Das atopische Ekzem gilt als nicht heilbar, ist aber behandelbar.


Neurologische Störungen / Neurasthenie

Sonstige neurotische Störungen z.B. Neurasthenie

Die Neurasthenie ist durch gesteigerte Ermüdbarkeit nach körperlicher oder geistiger Anstrengung gekennzeichnet.

  • Symptome:
  • Schwindelgefühle
  • Muskelschmerzen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Unfähigkeit zu entspannen
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Reizmagen (Dyspepsie)

Die vegetativen oder depressiven Symptome sind jedoch nicht schwer genug, um die Diagnose einer anderen spezifischen Störung zu erfüllen.

 

Störungen der Impulskontrolle

Gemeinsame Merkmale dieser Störungen sind wiederholte, scheinbar unvernünftige Handlungen, die nicht kontrolliert werden können und die Interessen des Betroffenen oder andere Menschen schädigen. Man kann hier auch von einer nicht stoffgebundenen Abhängigkeit sprechen.

Kriterien

  • Verlust der Impulskontrolle.
  • Vor der Handlung tritt ein zunehmendes Gefühl von Spannung oder Erregung auf.
  • Die Handlung ist für die eigene Person oder für andere Menschen schädlich.
  • Während der Durchführung der Handlung wird Vergnügen, Befriedigung oder Erleichterung empfunden.
  • Unmittelbar nach der Handlung können echte Reue, Selbstvorwürfe oder Schuldgefühle auftreten.

Dies betrifft z.B:

  • Glücksspiel, welches die Lebensführung des Betroffenen beherrscht mit Verfall sozialer, beruflicher, materieller und familiärer Werte
  • Brandstiftung (Pyromanie), ohne verständliches Motiv bei anhaltender Beschäftigung mit Feuer und Brand
  • Stehlen (Kleptomanie), wiederholte Impulse Dinge zu stehlen, die meist nicht zum persönlichen Gebrauch oder zur Bereicherung dienen. Begleitet von wachsender
  • innerer Anspannung vor der Handlung und einem Gefühl der Befriedigung während oder nach der Tat
  • Trichotillomanie – beachtlicher Haarverlust durch nicht kontrollierbare Impulse, sich die Haare auszureißen, begleitet von wachsender innerer Anspannung, innerer Befriedigung

Nichtorganische Schlafstörung / Dyssomnien

Es ist eine Störung des Schlafes betreffend der Dauer, Qualität oder Zeitpunkt des Schlafes. Begleitet von einem deutlichen Leidensdruck oder einer störenden Auswirkung auf die soziale sowie berufliche und schulische Leistungsfähigkeit. Die hierunter beschriebenen Schlafstörungen sind häufig Symptome anderer psychischer oder körperlicher Erkrankungen bzw. zusätzliche psychische körperliche Faktoren, die die Schlafstörungen beeinflussen können. Nichtorganische Schlafstörungen werden als eigenständiges Störungsbild diagnostiziert, wenn die Schlafbeschwerden im Vordergrund der Symptomatik stehen.

 

  • Insomnien (Schlaflosigkeit)
  • Hypersomnien (exzessive Schläfrigkeit)
  • Störungen des Schlaf- Wachrhythmus

 

Parasomnien

Abnorme Episoden von Verhaltensmustern oder physiologischen Ereignissen, die während des Schlafes oder des Schlaf- Wachübergangs auftreten.

  • Schlafwandel
  • Albträume (Angstträume)
  • Pavor nocturnus (plötzliches Erwachen mit Paniksschrei und Zeichen intensiver Angst)
  • Psychosomatosen

Niedrige Beta-Wellen

Niedrige Beta-Wellen weisen eine Frequenz von 13 bis 15 Hz auf. In der Regel ist eine nach außen gerichtete Aufmerksamkeit vorhanden. Niedrige Beta Wellen können auch als Folge bzw. Auswirkung der Einnahme von Psychopharmaka vorkommen. Als weiterer Nebeneffekt kann weiterhin Angst, Stress, Hektik und eine Überaktivierung sowie eine sprunghafte Gedankenführung (wirre Gedanken) entstehen.


Niedrige Theta-Wellen

Theta-Wellen weisen eine Frequenz von 4 bis 6,5 Hz auf. Sie treten vermehrt bei leichten (Einschlaf) Schlafphasen, Wachträumen und Hypnose auf.


Polyarthritis (Gelenkentzündungen)

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. Der Krankheitsbeginn ist oft plötzlich, mit Schmerzen in den kleinen Fingern oder Zehengelenken. Es können aber auch andere Gelenke betroffen sein, insbesondere Hand-, Knie-, Schulter-, Fuß- und Hüftgelenke. Die betroffenen Gelenke schwellen an und sind überwärmt. Eine Rötung kann hinzukommen.


Primäre Hypertonie (chronischer Bluthochdruck)

Die primäre Hypertonie ist ein chronischer Bluthochdruck. Die Folgeschäden, wie koronare Herzkrankheit und Schlaganfall stellen eine Haupttodesursache in den Industrieländern dar.


REM-Schlaf

Rapid Eye Movement, paradoxer Schlaf oder desynchronisierter Schlaf


Mit REM-Schlaf wird eine Schlafphase bezeichnet, bei der schnelle Augenbewegungen vorhanden sind. Es entsteht ein niedriger Tonus (Spannungszustand der Muskulatur) der quergestreiften Muskulatur und ein bestimmtes Aktivationsmuster im EEG (Elektroenzephalografie=Diagnostik zur Messung von Gehirnströmen). Während des REM-Schlafes steigen außerdem Puls und Blutdruck an und nehmen etwa 20 bis 25% des gesamten Schlafes ein. Frequenz und Ausdehnung nehmen zum Ende der Nacht zu.


Somatoforme Störungen

Somatoforme Störungen sind Störungen die in körperlicher Form zum Ausdruck kommen ohne ausreichenden Organbefund. Das Charakteristikum der somatoformen Störung ist das wiederholte bzw. anhaltende Auftreten körperlicher Beschwerden in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen, obwohl mehrfach negative Untersuchungsergebnisse bereits vorliegen.

 

 

Somatisierungsstörung

Typisch sind viele wechselnde ärztliche Konsultationen, Zusatzuntersuchungen und Verschreibungen. Bei diesen lässt sich für die Beschwerden keine ausreichende somatische Erklärung finden. Es bestehen jedoch multiple Körpersymptome wie z.B.:

  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Gefühl von Überblähung
  • Erbrechen
  • Häufiger Durchfall
  • Atemlosigkeit ohne Anstrengung
  • Brustschmerzen
  • Unangenehme Empfindungen im Genitalbereich
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Klagen über Fleckigkeit oder Farbveränderungen der Haut
  • Gliederschmerzen in den Extremitäten oder Gelenken
  • Unangenehme Taubheit oder Kribbelgefühle auf der Haut

 

Somatoforme vegetative Funktionsstörung

Bei der somatoformen autonomen Funktionsstörung werden Symptome der vegetativen Erregung wie Schweißausbrüche, Mundtrockenheit, Hitzewallungen, Erröten, Druckgefühl im Oberbauch, Kribbeln oder Unruhe im Bauch, Brustschmerz oder Druckgefühl in der Herzgegend und Hyperventilation einer körperlichen Krankheit zugeordnet.

  • Herzneurose
  • Magenneurose
  • Psychogener Durchfall
  • Hyperventilation
  • Häufiges Wasserlassen (Dysurie)

 

Anhaltende somatoforme Schmerzstörung

Hierbei spricht man von einem über ein halbes Jahr hinweg anhaltenden und an den meisten Tagen vorhandenen schweren und belastenden Schmerz. Dieser kann nicht durch somatische Faktoren erklärt werden. Er nimmt jedoch die hauptsächliche Aufmerksamkeit des Patienten ein.


Trauma

Ein Trauma entsteht oft nach einem belastenden Lebensereignis, nach einer ausßergewöhnlichen Bedrohung oder einer Katastrophe, die bei den meisten Menschen eine schwere Verzweiflung auslösen würde. Typisches Merkmal ist das wiederholte Erleben des einschneidenden Ereignises durch wiederkehrende Träume, Albträume und Erinnerungen.

Symptome:

  • Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen
  • Andauerndes Gefühl von Betäubtheit und emotionaler Stumpfheit
  • Teilnahmslosigkeit gegenüber der Umgebung
  • Anhedonie (emotional schwingungsunfähig)
  • Vermeidung von Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen können
  • Vigilanzsteigerung (Überwachsamkeit)
  • Schlaflosigkeit
  • Übermäßige Schreckhaftigkeit
  • Evtl. Angstzustände und Panikattaken

Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)

Das Ulcus duodeni ist ein Zwölffingerdarmgeschwür. Das Ulcus ventriculi ist ein Magengeschwür.



Zivilisationskrankheiten – Wohlstandserkrankungen

Als Zivilisationskrankheiten bezeichnet man Erkrankungen, deren Häufigkeit einen sehr wahrscheinlichen Zusammenhang mit den Lebensgewohnheiten bzw. Lebensverhältnissen aufweist, wie sie in Industrieländern vorherrschen.

Zivilisationskrankheiten werden nicht durch die Zivilisation selbst, sondern durch einen ungesunden, der menschlichen Physiologie nicht entsprechenden Lebensstil verursacht, z.B. durch Bewegungsarmut oder Überernährung.

                                                                           Quelle: DocCheck Flexikon


Zwangsstörung

Die Zwangsstörung ist eine immer wiederkehrende Zwangshandlung wie waschen, putzen, zählen, sammeln, ordnen und kontrollieren. Zwangsgedanken und Zwangsimpulse beeinträchtigen stark das tägliche Leben. Die Zwangshandlungen und Zwangsgedanken werden vom Betroffenen als Produkt des eigenen Geistes erkannt und als übertrieben und unangemessen bewertet. Meist haben die Betroffenen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken. Die häufigsten Denkinhalte sind:

  • Der Gedanke sich zu beschmutzen
  • Der Gedanke die eigene Gesundheit ist gefährdet
  • Dauernde und unlösbare Zweifel, bestimmte Dinge getan oder unterlassen zu haben
  • Zwanghafte Gedanken bzgl. religiöser oder sexueller Inhalte

Zwangsimpulse sind Handlungsimpulse die sich als zwanghaft gegen den Willen durchsetzen wollen, verbunden mit der Angst eine Handlung könne ausgeführt werden. Beispiele dafür sind:

  • Impuls eine Aggression gegen eine andere zu begehen
  • Autoaggressive Impulse z.B. von einer Brücke zu springen
  • Sexuelle Impulse wie ungewöhnliche oder unkontrollierte Praktiken

Zwangshandlungen sind zwanghaft gegen oder ohne den Willen ausgeführte Handlungen. Beim Versuch diese Handlungen zu unterlassen, treten massive innere Anspannungen und Angst auf.

Beispiele dafür sind:

  • Kontrollzwang
  • Waschzwang
  • Zählzwang
  • Sammeln und Aufbewahren
  • Ordnungszwang
  • Zwanghaftes Nachfragen

Copyright © 2017 - Alle Rechte vorbehalten.

Rückführungs-Praxis Dillingen - Annette Händle - Zollernstraße 10 - 89407 Dillingen a.d. Donau - Tel.: 09071 7757844.